- bis zu € 2.400 Bonus-Geld
- europäisches Flair
- auf Deutsch und in Euro
Die Veranstaltung von Backgammon-Turnieren hat sicherlich dazu geführt, dass Backgammon, überall dort, wo es gespielt wird, noch beliebter geworden ist. Mit Preisen, finanziellen Anreizen und im Rampenlicht stehenden Kopf-an-Kopf-Partien hat sich das Spiel von seinem ursprünglichen Image als Elitespiel der Privatclubs in ein Spiel verwandelt, das die ganze Welt verrückt macht. Sowohl Spieler als auch Zuschauer werden von der Dramatik und Faszination dieses Spieles angezogen.
Da die Partien relativ zügig gespielt werden und nicht lange dauern, ist Backgammon sehr gut für Turniere geeignet. Die Vielseitigkeit des Spiels macht es den Organisatoren leicht, große Turniere mit Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Teilnehmern zu veranstalten.
Diese Seite soll dir nicht nur dabei helfen, deine Wettkampfsfähigkeiten zu verbessern, sondern auch aufführen, was alles bedacht werden muss, wenn man ein erfolgreiches Turnier organisieren möchte.
Ähnlich wie bei Einzelsportarten wie Tennis, Squash und Golf sind Ausscheidungsturniere am besten für Gruppen von 16, 32, 64, 96, 128, 192, oder 256 Spielern geeignet. Hierbei sollte man jedoch lieber ein paar weniger als zu viele Spieler haben.
Top-Spieler dürfen normalerweise die ersten Runden auslassen und erhalten ein „Freilos“. Wer gegen wen spielt, kann ansonsten ausgelost werden, oder mit Hilfe einer vorgeschriebenen Rangliste festgelegt werden. Wenn ein Spieler sein Match gewinnt, kommt er eine Runde weiter, solange bis zuletzt der Gewinner der linken Seite der Tabelle den Gewinner der rechten Seite der Tabelle im Finale trifft.
Abhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit bestehen die Einzelspiele aus einer festgelegten Anzahl von Runden, nach denen der Gewinner ermittelt wird. Je weiter man kommt, desto mehr Runden spielt man normalerweise. Wenn man zum Beispiel im ersten Match 5 Runden spielt, von denen der Gewinner mindestens drei der Runden gewonnen haben muss, kann es sein, dass man im letzten Match 7 oder 9 Punkte haben muss. Denk daran, dass der Verdoppelungswürfel bei den meisten Turnierspielen benutzt wird, dass heißt, dass man diese Punktzahl relativ schnell erreichen kann.
Weiterhin muss man zwischen einfachen Ausscheidungsturnieren und doppelten Ausscheidungsturnieren unterscheiden. Sie werden oft als „Single-Knockout“ und „Double-Knockout“ bezeichnet und bedeuten, dass man entweder bei der ersten Niederlage sofort aus dem Turnier ausscheidet oder man insgesamt zweimal verlieren darf.
Wie der Name schon sagt, kommt bei einem „Single-Knockout“ nur der Gewinner weiter, während der Verlierer ausscheidet und auf das nächste Turnier warten muss. Bei einem „Double-Knockout“-Turnier geht es weniger unbarmherzig zu, da man das Turnier gewinnen kann, auch wenn man vielleicht eines der Einzelspiele verloren hat. Die weiteren Partien werden dann so festgelegt, dass der Gewinner der Partie gegen einen anderen Gewinner und der Verlierer der Partie gegen einen anderen Verlierer spielt. Der Verlierer kann dann noch solange weiterspielen, bis er ein zweites Spiel verliert und damit aus dem Turnier ausscheidet. Dies geht immer so weiter bis zum Finale, in dem der Gewinner aus der Gewinnergruppe (der ja bis jetzt ungeschlagen ist) gegen den Gewinner der Verlierergruppe (der schon einmal verloren hat) antritt. Oft kommt es vor, dass der Gewinner der Verlierergruppe zweimal gegen den Gewinner aus der Gewinnergruppe spielen muss, um das Turnier zu gewinnen.
Wenn du ein typisches Turnier organisieren möchtest – eines, das einen Abend oder einen Wochenendnachmittag dauert und, sagen wir mal, 64 Teilnehmer umfasst – beachte die folgenden Punkte:
Bei dieser Art von Turnieren ist die Teilnehmerzahl zwar irrelevant, doch eignet sie sich am besten für kleinere Wettkämpfe mit einer ungeraden Zahl von Teilnehmern. Normalerweise spielt hierbei jeder gegen jeden in einer Serie von kurzen Einzelspielen (z. B. bis 3 Punkte). Der Name des Spielers und seine aktuelle Punktzahl werden dann auf einer Tafel festgehalten und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei dieser Turnierart wird der Verdoppelungswürfel nur selten benutzt.
Turnierspiele werden normalerweise ernster genommen als andere Backgammonspiele. Die teilnehmenden Spieler sollten daran denken, dass Backgammon ein Gemeinschaftsspiel ist und Fairness auf jeden Fall immer dazu gehört. Eine allgemeine Liste mit Turnierregeln und Vorschriften sollte bei der Anmeldung unter den Spielern verteilt werden.
Da eine solche Liste für unseren Zweck viel zu umfangreich wäre, haben wir hier ein paar der wichtigsten Punkte, die unbedingt dazu gehören sollten, zusammen getragen:
Dies sind nur ein paar Beispielregeln. Auf den meisten Turnieren werden die jeweiligen Komitees jedoch wahrscheinlich andere Regeln und Vorschriften haben und eine weitaus längere Liste vorlegen.